SEO – aus der Not eine Tugend machen?

SEOs haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Der Ruf der Branche wird immer wieder durch unseriöse Anbieter beschädigt. Viele Unternehmen gehen aber auch allzu blauäugig in die Thematik rein. Lassen sich blenden. Es gibt viele SEO-Stümper am Markt. Pech, wenn man an so einen gerät. Dieser Artikel bezieht sich auf den Webmaster-Friday: Der Ruf der Suchmaschinenoptimierung

Die Optimierung für Suchmaschinen gliedert sich in zwei Bereiche: onpage und offpage. Alles was auf den eigenen Seiten optimiert wird, zählt zu onpage. Alles Außerhalb zu offpage. Die größten Probleme macht aus meiner Sicht der offpage Bereich – hier geht es zentral um den Linkaufbau. Ich habe diese E-Mails, Anrufe und Briefe satt, die mir Suchmaschinenoptimierung verkaufen wollen. Leute, befasst euch doch vorher mit unserer Website!

Ich hasse billiges SEO. SEO-Spam. Baukasten-SEO und Co. Kommentar-Spammer [Danke, nun endlich habe ich dies in der Tiefe kapiert ;)]. Personen, die unwissenden Unternehmen Geld für unterirdische Leistungen abknöpfen. SEO sagen und AdWords machen. Automatisiert übersetzte Artikel. Müll-Content-Schleuder. Ihr alle kennt diese Probleme.

SEO – eher eine Königsdisziplin

SEO-Plugins helfen, sind aber nicht ausreichend. Vollautomatisiert geht nicht. Und macht aber auch keinen Sinn. Viele Plugins für WordPress und Co berühren das Thema SEO. Wir haben in diesem Blog zum Beispiel wpSEO im Einsatz. Aber Vieles ist Handarbeit. Zeitaufwändig. Pflegeintensiv.

SEO muss ganzheitlich betrachtet werden. Es ist ein Puzzle aus vielen Teilen. Das Thema durchzieht sämtliche Bereiche einer Website: Navigation, Struktur und Gestaltung, Inhalte, Usability, Conversion, Webanalyse, Ladezeiten, etc. Wer SEO betreibt, muss auch im Webdesign/Webpublishing fundierte Kenntnisse haben. Ohne HTML läuft hier gar nichts.

Jeder, der Seiten im Web unterhält, möchte gefunden werden. Traffic erhalten. Ziele erreichen. Also gilt es Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Aber ist das vom Begriff her richtig? Wie in den Richtlinien für Webmaster von Google nachzulesen, sollte der Betreiber Seiten für Besucher optimieren. Die Suchmaschine ist dabei nur ein möglicher Traffic-Lieferant unter vielen. Wenn auch nach wie vor ein Gewichtiger.

SEO – ohne Content-Qualität sinnlos

Es ist doch so: Inhalte sollten für die Zielgruppe(n) erstellt werden. Themenrelevanz. Inhaltliche Qualität. Einzigartigkeit. Mehrwert für den Leser. Alles richtig. SEO kann den Inhalt aber auch unleserlich machen. SEO muss mitgedacht und vorsichtig umgesetzt werden. Es gibt Grenzen. Weit vor SEO Spam. SEO muss dem Inhalt gerecht werden, und nicht umgekehrt.

SEO – Fundament im Online Marketing

In unseren Seminaren der beruflichen Weiterbildung starten wir im Themenkreis Online-Marketing mit SEO. Aus unserer Sicht bildet SEO das tragfähige Fundament für alle weiteren Aktivitäten im Web. Es geht um das Verständnis der Möglichkeiten. Sich ein Bild machen. Verstehen, wie Rädchen im System ineinandergreifen.

Martin Mißfeldt hat einen sehr gelungenen Artikel zum Thema Der Ruf der Suchmaschinenoptimierung verfasst – Prädikat wertvoll: Schein und Pein im Seo-Sein.

So, genug aufgeregt. Eigentlich habe ich doch noch Urlaub! Aber SEO liegt mir am Herzen. Salut, Philip

Veröffentlicht von

Philip Hoevels

Akademieleitung Wildner AG Qualitätsmanagement Online Marketing

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