Die Nadel im Heuhaufen

Dieser Tage wird viel über Googles Qualitätsrichtlinien geschrieben. Panda hier, SEO da. Einerseits ist das Web sehr schnelllebig, andererseits vergisst das Web nicht. Wie verbreite ich meine hochwertigen Inhalte? Wie merken die das draußen (und Google), dass ich hervorragende Inhalte für meine Zielgruppe vorhalte?

Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich,
und ich frage mich, denkt gelegentlich jemand mal an mich.

Max Raabe

Jeden Tag entstehen unzählbar viele neue Inhalte im Web. Hier verliert man schnell den Überblick. Neben der breiten Masse entstehen hochwertige und in Teilen einzigartige Inhalte, die es sich lohnen zu lesen und verbreitet zu werden.

Aber wie verbreitet sich eine Nachricht? Was macht einen erfolgreichen Linkbait aus? Angenommen, Sie haben einen lesenswerten Artikel erstellt. Wie bekommt das die Webgemeinde mit?

Flächenbrand mit Social Media

In Zeiten von Social Media lassen sich Meldungen schnell posten. Facebook und Twitter sind hier natürlich hoch interessant. Aber: Der Initialstart muss vom Timing passen. Und: Sie müssen Ihre Zielgruppe erwischen. Wann sind Ihre Fans und Follower aktiv? Bei Facebook ist es in der Regel eher abends. Bei Twitter eher tagsüber.

Word-of-mouth-Marketing: Durch Empfehlungen zum Erfolg

Reputation versus Reizüberflutung. Das Netz lebt von der Verlinkung. Ein Link ist eine Empfehlung, zumindest war das die Ausgangsidee. Heute ist ein Like die bessere, die persönliche Empfehlung. Suchmaschinen haben längst erkannt, dass der Ranking-Algorithmus persönlicher werden muss.

Target the Linkerati (Rand Fishkin von SEOmoz)

Die Kunst besteht darin, qualifizierte Inhalte anzubieten, die es sich lohnen verbreitet zu werden. Einflussreiche Twitterer, Personen, welche bereitwillig teilen und verteilen, fleißig Bookmarken (online), und bereitwillig posten (Blog, Foren, Facebook). Was führt zu Reaktionen:

  • Ärger / Wut
  • Stolz / Bewusstsein
  • Aufregung / Reiz
  • Erstaunen / Verblüffung
  • Neid / Missgunst
  • Zeigen / Teilen

Der Weg zur Marke

Google vertraut Marken immer stärker. An was macht Google eine Marke fest? Sicher nicht an Keyword-Domains! Google untersucht die Fundstellen im Web. Dabei zählen nicht nur Backlinks. Google untersucht diverse Dokumente: Webseiten, PDFs, Präsentationen, E-Mails (GoogleMail), …

Sobald Google einen Begriff (Produkt, Firma) an vielen Stellen findet, und sich Stück für Stück auch ein gewisses Suchvolumen nach diesem Begriff einstellt, erklärt Google diesen Begriff zur Marke.

Der Weg zum Inhalte-Anbieter

Aufgrund der Konkurrenz und der neuen SEO-Signale reicht eine Website heute nicht mehr aus. Full-Service. Website, Corporate Blog, Facebook-Seite, YouTube Channel, XING-Account, …

Das alles ist mit viel Arbeit verbunden. Und es dauert. Die Reputation entsteht nicht über Nacht. Lohnt sich der Aufwand? Dank es Ihnen Ihre Zielgruppe? Darüber dürfen Sie eigentlich nicht nachdenken. Das schnelle Geld ist hier nicht zu holen. Vielmehr geht es um Nachhaltigkeit.

Was führt zur Verbreitung?

  • Multimediale Inhalte
  • Infografiken
  • Optik / Design / Lesbarkeit
  • Hochwertige Inhalte
  • Aktualität
  • Regelmäßigkeit
  • Share-Buttons

Tweet, Like, Link, (Social) Bookmark

  • Wie finden Sie hochwertige Inhalte im Web?
  • Wie sichern Sie relevante Ergebnisse?

Wer verwendet eigentlich noch Social Bookmarks? Ist Google noch die Nummer 1 bei der Suche nach Inhalten? Kann Bing in Deutschland mitmischen? Ihre Meinung interessiert uns!

Veröffentlicht von

Philip Hoevels

Akademieleitung Wildner AG Qualitätsmanagement Online Marketing

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