Amazon und Social Media | Word-of-Mouth im Online-Shop

Amazon macht auf Social Media. "Teilen Sie Ihre Einkäufe anderen mit". Erst kürzlich zeigte eine Untersuchung, dass viele Onliner shoppen, während Sie in Ihren sozialen Netzwerken eingeloggt sind. Nach dem Einkaufen bei Amazon kann man seinen Einkauf publik machen. Empfehlungen unter Freunden funktionieren.

Ich habe kürzlich gekauft | Amazon nach einer Bestellung
Nach dem Einkauf bei Amazon | Empfehlungs-Marketing

Amazon macht hier Vieles richtig. Drei Möglichkeiten der Verbreitung werden angeboten: Facebook, Twitter und E-Mail. Die angebotene Reihenfolge ergibt durchaus einen Sinn. Die Verbreitung unter Freunden via Facebook dürfte die stärkste Kraft entwickeln. Hier ist die Zielgruppe sehr eng gesteckt.

Twitter wird aufgrund der öffentlichen Social Signals angeboten. Die Follower müssen keine Freunde sein. Es ist oftmals eine lockere, unverbindliche Verbindung. Aber die Reichweite kann hier spannend sein. Auch erfährt der Amazon-Account @amazon einen ordentlichen Boost in Punkto Sichtbarkeit.

Als letzte Variante wird der klassische Weg über E-Mail angeboten. Das ist dann auch nur One-to-one. Amazon baut Vertrauen auf: "Bitte geben Sie die E-Mail-Adresse ein. Diese wird nur zum Versenden der Nachricht benötigt und wird nicht für Marketingzwecke verwendet."

Tweet über den Amazon Einkauf
Beispiel Tweet (unverfänglich) für Twitter

Mitteilungsdrang der User (aus)nutzen

Bing Suchergebnisse für Amazon Social Media Verbereitung
Bing liefert die Treffer bei der Suche nach "Ich habe kürzlich gekauft"

Es bleibt abzuwarten, ob diese kleine Empfehlungs-Maschinerie viele Früchte trägt. In jedem Fall dürften sich einige Kunden finden lassen, welche ihrem Mitteilungsdrang nachgeben, und die Einkäufe publik machen.

Cleveres kleines Verbreitungs-Tool von Amazon

  • Nach dem Abschluss der Bestellung wird dieses Feature angeboten
  • Übersichtlich, klar und zart hervorgehoben
  • Easy to use | In der Einfachheit liegt die Kraft
  • Kleine Auswahl | Keine Anpassungen notwendig
  • Es ist keine Pflicht

Veröffentlicht von

Philip Hoevels

Akademieleitung Wildner AG Qualitätsmanagement Online Marketing

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